2011
17/05

Experten-Interview: Datensicherheit und Compliance

Die Debatte rund um das Thema Datenschutz und Datenlecks und damit verbundenen Compliance-Fragen reißt angesichts ständig neuer Skandale und einer Vielzahl noch immer ungeklärter Rechtsfragen nicht ab. Die damit verbundenen Fragen verunsichern nicht nur Unternehmen, sondern auch deren Mitarbeiter. Gerade im Zusammenhang mit Social Media scheint die Medienkompetenz bei allen Beteiligten noch deutlich ausbaubar, zumal oft hilfreiche Regelungen wie Social Media Guidelines fehlen. Erfreulicherweise widmen sich langsam auch Publikumsmedien der Frage: “Was dürfen Arbeitgeber und was sollten Arbeitnehmer beachten?” So fragte jüngst auch die Redaktion von Cosmopolitan bei uns mit einem umfassenden Fragenkatalog an und hat auch einen entsprechenden Artikel veröffentlicht.

Da verständlicherweise nur ein kleiner Teil der Inputs der von uns befragten Expertinnen Eingang ins Heft fand, stellen wir an dieser Stelle einmal die Antworten auf die wohl drängensten Fragen online. Weiterlesen

2011
04/04

Innovationskommunikation als Treiber in der Energiewende

Der Aufbruch in ein neues Energiezeitalter ist eingeläutet. Gleichzeitig befindet sich auch unser gewohntes Kommunikationssystem im Wandel. Um beides erfolgreich zu managen, ist ein ganzheitlicher Ansatz gefordert. Wieso Vertrauensaufbau dabei wichtiger denn je ist, welche Rolle soziale Medien spielen und warum die Schlüsselbotschaft “Partizipation” lautet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Der beginnende Umstieg auf Erneuerbare Energien wird für Jahre von einer intensiven gesellschaftlichen Debatte begleitet werden: Alte Strukturen und Gewissheiten werden abgelöst durch neue Konzepte – und diese wiederum lassen neue Konflikte entstehen. Dabei wird es nicht (nur) um die Fortführung der bekannten Grundsatzdebatten gehen, Stichwort: Kernenergie. Auch neue “grüne” Technologien werden Widerstände erzeugen, wie sie sich bereits bei der Diskussion Windparks vs. Vogelschutz oder Stromtrassen vs. Landschaftsschutz abzeichnen. Ebenso wird der Frontverlauf zwischen alten Platzhirschen und neuen Herausforderern nicht so übersichtlich bleiben, wie es bisweilen suggeriert wird.

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2011
31/03

Social Media im Kampf um die besten Köpfe

Vortrag-Arbeitgeberkommunikation-zur-Hannover-Messe-Industrie… so lautet der Titel eines Vortrags zum Thema Arbeitgeberkommunikation, den Michael Grupe, Mitglied unseres Vorstands, auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie halten wird. Gerade dort treffen sich die Branchenvertreter, die am stärksten vom Fachkräftemangel betroffen sind.

Denn: Deutschlands Unternehmen fehlen schon heute zehntausende Ingenieure und IT-Spezialisten. Eine Besserung ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Der Kampf um gut ausgebildete Fachkräfte wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Entsprechend müssen Unternehmen gute Argumente anführen und ein überzeugendes Markenversprechen leisten, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Die klassische Website und der Ausstellerstand auf Jobmessen reichen nicht mehr aus, um die Aufmerksamkeit der Fachkräfte von Morgen zu gewinnen. Kommunikationsszenarien verändern sich. Klassische Medien verlieren ihre Deutungshoheit, soziale Medien wie Twitter und Facebook tragen entscheidend zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung bei. Unternehmen sind gefordert, ihre Strategien für Arbeitgeberkommunikation und Recruiting auf diese neuen Anforderungen auszurichten. Weiterlesen

2011
22/03

5 Jahre Twitter – vom Plapperkanal zum Nachrichtenturbo

Papageien können bis zu 100 Jahre alt werden, Geier bis zu 70. Und selbst Wellensittiche haben eine Lebenserwartung von bis zu 25 Jahren – vorausgesetzt, sie verbringen nicht den Großteil dieser Zeit hinter Gittern. In Relation dazu ist das nun schon fünf Jahre andauernde Gezwitscher auf Twitter nur ein kleiner Meilenstein. Doch wer hätte am 21. März 2006 schon gedacht, dass sich Twitter-Gründer Jack Dorsey mit dem Text “just setting up my twttr” auf den Weg macht, unser Informationsverhalten nachhaltig zu beeinflussen? Weiterlesen

2010
25/08

Social Media Governance 2010

Wie Unternehmen, Staat und NGOs die Herausforderungen transparenter Kommunikation im Internet steuern.

Inhaltsübersicht

Social-Media-Governance-2010-Studie-Governance-Strukturen

Zum Download auf das Bild klicken.

Social Media sind in Organisationen angekommen und stehen dort weit oben auf der Agenda. Das gilt im Sinne von „Enterprise 2.0“ nicht nur für PR und Unternehmenskommunikation, sondern auch für andere Abteilungen und Bereiche.

Das Top-Management steht vor der Herausforderung, Wege für den Umgang mit diesem relativ neuen, meist anarchisch einziehenden Thema zu finden und der Bedarf an systematisch reflektierten Strategien und entsprechenden Ordnungsrahmen für Social-Media-Aktivitäten ist größer denn je. Das belegen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie „Social Media Governance – Wie Unternehmen, Staat und NGOs die Herausforderungen transparenter Kommunikation im Internet steuern“ (Studiensteckbrief siehe rechte Spalte). Zwar setzen bereits 54 Prozent der befragten Organisationen Social Media ein, aber notwendige Grundlagen für ein strategisches Vorgehen im Sinne einer Social Media Governance haben bislang nur 16 Prozent. Weiterlesen

2010
24/08

Erste Studie Social Media Governance 2010

Social Media Governance 2010 Studienergebnisse Governance StrukturDie Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie Social Media Governance 2010 – Wie Unternehmen, Staat und NGOs die Herausforderungen transparenter Kommunikation im Internet steuern sind veröffentlicht. Diese zeigen, dass zwar jedes zweite deutsche Unternehmen aktiv Social Media nutzt, es aber große Lücken bei Mitarbeiterkompetenzen und strategischem Vorgehen gibt.

Bevor wir die Ergebnisse der Studie darstellen, möchten wir allen Teilnehmern an der Umfrage recht herzlichen Dank für Ihre Unterstützung aussprechen. Ohne ihre Beteiligung wäre diese Untersuchung nicht möglich gewesen.

Hier die Übersicht ausgewählter Kernthesen Weiterlesen

2010
11/03

Wann gehören Social Media Accounts dem Arbeitgeber?

Mit einem sehr schönen Beitrag in ihrem Blog hat Dr. Kerstin Hoffmann unter dem Titel „Dein Twitter gehört dir nicht!“ die Frage behandelt, welche Rechte haben eigentlich User an ihren Social Media Accounts und den darin befindlichen Daten wie Texten, Bildern oder Videos und vor allem den gesammelten Kontakten. Insbesondere im Fall, dass eine Plattform schließt, aufgrund von „AGBs“, Willkür oder Verstoß gegen Regelungen ein Account geschlossen wird oder wegen Fehlbedienung oder Sabotage gelöscht wird. Fazit: Die Mitglieder der Social Networks sitzen da an einem ganz kurzen Hebel.

Ich möchte die Diskussion an dieser Stelle um zwei weitere wichtige Aspekte ergänzen. Weiterlesen

2010
04/02

Social Media Governance – mehr als Guidelines

Aus meiner Sicht kein schlechter Begriff – Social Media Governance – für einen Fragenkomplex, der uns in unserem Beratungsalltag immer häufiger begegnet. Die sich beschleunigende Diffusion von Social Media in alle Bereiche der Gesellschaft konfrontiert Unternehmen oder Verwaltungsinstanzen mit einer wachsenden Zahl offener Fragen, die durchaus geeignet sind, die Begeisterung für die wunderbaren Möglichkeiten des Web 2.0 zu dämpfen.

Wie schaffen es Unternehmen, Social Media erfolgreich in die eigene Organisationen zu integrieren? Weiterlesen

2009
06/12

Authentizität und Inszenierung in der PR

Unter dem Titel “Alles nur Theater? Authentizität und Inszenierung in der Organisationskommunikation” fand Anfang November in Offenburg die 16. Jahrestagung der Sektion “PR/Organisationskommunikation” der “Deutschen Gesellschaft für Publizistik-  und Kommunikationswissenschaft” statt. Weiterlesen

2009
27/11

Bedeutungsverlust von Print-Medien bei 16-24-Jährigen

Junge Erwachsene greifen seltener zur Zeitung, dafür hauen Sie kräftig in die Tasten. Information und Unterhaltung wird bevorzugt online gesucht, das Fernsehen kann seine Stellung noch behaupten und der Account in Social Networks ist für junge Erwachse so selbstverständlich wie der Besitz eines Mobiltelefons. Dies sind die Kernaussagen einer repräsentativen Untersuchung zur Medien-Nutzung von Fink & Fuchs Public Relations unter 500 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Altersgruppe 16-24 Jahre) in Deutschland.  Die Befragung erfolgte durch die Marktforscher von EARSandEYES/Statista im Oktober 2009.

Nachschlag: ebenfalls heute hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest seine JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-) Media) zu Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen (12-19 Jahre) vorgestellt.

Siehe auch Faz.net 2.11. – “Der Medienwandel wird immer schneller” (mit Daten der ACTA 2009)