3 Fragen an Alexandra Groß zur CMS III-Zertifizierung von Fink & Fuchs

Alexandra Groß 2020 fink & fuchs pr journal

3 Fragen an Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende bei Fink & Fuchs: CMS III – Warum ein Qualitätssiegel für die Kommunikationsbranche, Kunden, Agenturen und deren Mitarbeitenden von großer Bedeutung ist.

Fink & Fuchs wurde als eine der ersten Agenturen mit dem Qualitätsstandard CMS III ausgezeichnet. Warum wurde die Zertifizierung bei Fink & Fuchs so früh angestrebt und umgesetzt?

Ich bin von objektiven Qualitätssystemen total überzeugt und arbeite mit meinen Verbandskollegen in der GPRA schon seit zwei Jahren an der Einführung eines einheitlichen und transparenten Qualitätsstandards. So ein Benchmark-System erhöht die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und potenziellen Bewerbern und gibt Auftraggebern eine bessre Orientierung bei der Agenturauswahl.

Mit dem Consulting Management Standard gibt es bereits ein international eingeführtes und akzeptiertes Zertifikat, das speziell auf die Kommunikationsbranche ausgelegt ist und an der sich jede Agentur orientieren kann – als eine Art Benchmark. Als wir die Markteinführung soweit vorbereitet hatten, war es war für mich selbstverständlich, uns dieser Zertifizierung zu unterziehen. Ich wollte unbedingt sehen, wo wir als Agentur stehen und wo wir noch besser werden müssen.

Um was geht es genau beim CMS III?

Es umfasst die wesentlichen Bereiche guten Agenturmanagements. Dazu zählen Führung & Kommunikation, Unternehmensplanung & -entwicklung, Finanzsystem, Durchführung von Projekten, Kundenzufriedenheit, Neugeschäft und Personalmanagement. Dabei geht es unter anderem um die Durchsetzung und Einhaltung von Ethik-Codizes in den Agenturorganisationen oder auch um Innovationsprozesse zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Agentur. Entscheidend ist, inwiefern alle Mitarbeitenden auf Basis dieser Prozesse effizient, effektiv, weniger fehleranfällig und rechtssicher arbeiten. Man unterschätzt manchmal, wie wichtig es für jeden Einzelnen ist zu wissen, wie weit seine Kompetenzen zum Beispiel bei der Beauftragung von Freien reichen, wie Re-Briefings mit dem Kunden ablaufen oder wie das Projektmanagement verbindlich für alle laufen soll.

Unser Ziel ist es, uns in allen Bereichen kontinuierlich zu verbessern und dabei den Unterschied zu machen. 

Welche Erkenntnisse haben sich für Fink & Fuchs ergeben?

Lücken in Arbeitsprozessen deckt der Zertifizierungsprozess gnadenlos auf. Wir hatten plötzlich Schwarz-auf-Weiß, wo ein Prozess nicht durchgängig funktioniert, zum Beispiel weil er nicht richtig aufgesetzt wurde, als verbindlicher Standard definiert oder nicht konsequent an die Mitarbeitenden kommuniziert wurde. Das war zum Beispiel beim Einkaufsprozess so, den wir dann ganz neu aufgesetzt haben und auch beim Projektmanagement war es ähnlich.

Vor allem gibt der Zertifizierungsprozess wertvolle neue Impulse, zum Beispiel im Bereich der Weiterentwicklung der Agentur, oder in dem Bereich der Kundenzufriedenheit.

Mich hat sehr überrascht, wie positiv die Mitarbeitenden in der Agentur auf die Zertifizierung und die damit angestoßene Qualitätsinitiative reagiert haben. Vor allem auch die Kolleginnen und Kollegen, die vor der Auditorin präsentieren durften.

 

Weitere Informationen zum Qualitäts-Benchmark im PR Journal und im Podcast der GPRA


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