Zukunftstechnologie trifft Kommunikation

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Zeitreise zum 6. November 2025: Der Wecker klingelt früh morgens, auf dem Weg ins Bad blendet der Emotion Tracker der digital vernetzten Kontaktlinse ein, wie der Partner gelaunt ist und welche Bilder die Kinder gerade auf Facebook geliked haben. Die Umgebung wird zum Interface, der Mensch virtuell in das Internet of Everything integriert.

So startete eine spannende Entdeckungsreise in die Zukunft, die Fink & Fuchs PR mit Kunden, Partnern sowie den Experten von TrendOne und Gezeitenraum unternommen hat. Beim ersten „FF Inspiration Jam“ am 6. November 2014 haben rund 40 Teilnehmer diskutiert und erlebt, wie Technologietrends unser Leben verändern und welche Auswirkungen sie auf die Unternehmenskommunikation haben. In Workshops wurden zudem Methoden aus der Trendforschung und dem Design Thinking vorgestellt, mit denen die dynamischen, technologiegetriebenen Veränderungen für Kommunikatoren besser beherrschbar werden.

Neue Technologien sorgen für radikale Veränderung von Kommunikation

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René Massatti, Head of Strategy, und Sebastian Raßmann, Senior Innovation Advisor bei TrendOne, blickten in Ihrem Vortrag in die Zukunft der Kommunikation.

Brillen, die virtuelle 360-Grad-Welten abbilden, Sportschuhe, die ihren Besitzer coachen, selbststeuernde Autos – Wirtschaft, Industrie und Privatleben sind von einer hohen Innovationsdynamik geprägt. Wearables wie der „sprechende Schuh“ oder Virtual- Reality-Brillen wie Oculus Rift sind mittlerweile zu akzeptablen Preisen lieferbar. Sie reichern die Realität mit digitalen Informationen an oder erlauben dem Nutzer, in eine völlig andere Welt einzutauchen. „Augmented Reality ist keine Zukunftsvision mehr.

Erste Anwendungen gibt es sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich“, erklärte Sebastian Raßmann, Senior Innovation Advisor bei TrendOne. Die Trendforscher haben sich darauf spezialisiert, neue Trends aufzuspüren und deren Potenzial zu bewerten. „Der Blick in die Zukunft zeigt, dass uns Technologien überall umgeben und unter anderem dazu beitragen werden, dass sich unser gewohntes Kommunikationsumfeld noch stärker verändert. Informationen, die uns erreichen, werden noch individueller zugeschnitten sein auf unsere Bedürfnisse, unsere aktuelle Stimmung oder die Umgebung, in der wir uns bewegen.“

Kollektive Zukunftsreise ins Jahr 2025

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Im Sample Lab: Eine Teilnehmerin erlebte mit der Oculus Rift eine virtuelle Achterbahnfahrt.

Google Glass beim Online-Shopping, um das gekaufte Sofa direkt ins heimische Wohnzimmer zu projizieren, oder eine Applikation für Ärzte, die wichtige Patienteninformationen direkt vor sich sehen und dennoch die Hände frei haben – Einsatzszenarien für Augment Reality gibt es viele. Ein noch realistischeres Einkaufserlebnis ermöglichen Virtual-Reality-Brillen, mit denen Kunden im virtuellen Supermarkt einkaufen und Produkte im Online-Shop fast wie im Laden betrachten können.

„Die Einstellung zu diesen Technologien wandelt sich gerade“, erklärte René Massatti, Head of Strategy bei TrendOne. „Anwendbare Geräte sind da. Es gibt immer mehr Unternehmen, die das vorhandene Potenzial ausschöpfen und Schnittstellen zu bestehenden Geschäftsprozessen schaffen.“ Von diesen neuen Formen des Kundenerlebnisses konnten sich die Teilnehmer des „FF Inspiration Jam“ einen eigenen Eindruck verschaffen. Mit Google Glass oder Oculus Rift konnten sie im eigens dafür eingerichteten Sample Lab eine virtuelle Achterbahnfahrt erleben oder einen digitalen Trip in die Toskana unternehmen, mit der Google Glass navigieren oder einen Emotion Tracker testen. Zudem zeigten die plastischen Resultate eines 3D-Druckers, wie schnell eingescannte Objekte in ausgedruckter Form Gestalt annehmen.

„Embrace the Change“: Innovationskommunikation von der Zielgruppe aus denken

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Michael Grupe, Vorstand von Fink & Fuchs PR, plädierte dafür, Gewohnheiten aufzubrechen und Blockadehaltungen entgegenzuwirken.

Doch was bedeutet das für die Kommunikation? „Aufgabe von Kommunikation ist es, mit der hohen Innovationsdynamik Schritt zu halten. Kommunikatoren müssen zum einen die Auswirkungen neuer Technologien auf ihre Arbeit verstehen und die neuen Möglichkeiten, wenn sinnvoll, auch nutzen. Zum anderen müssen sie ihren Zielgruppen den Nutzen und die Bedeutung dieser Veränderungen glaubhaft und verständlich vermitteln“, so Michael Grupe, als Vorstand bei Fink & Fuchs für die Entwicklung und Umsetzung zukunftsorientierter Kommunikationskonzepte verantwortlich.

„Angesichts neuer Entwicklungen, die unser Leben weiter revolutionieren werden, gilt es, Gewohnheiten aufzubrechen, Ängste abzubauen und Blockadehaltungen entgegenzuwirken. Das kann nur funktionieren, wenn Unternehmen in Beziehungen zu ihren Zielgruppen investieren, anstatt sie nur mit Werbebotschaften zu konfronitieren.“ Kunden werden aufgrund der immer vielfältigeren Informationsquellen zunehmend anspruchsvoller. Entsprechend steigen ihre Erwartungen an die Aufbereitung und die Verbreitung von Informationen über alle denkbaren Kanäle. Nur wer das berücksichtigt und Inhalte innovativ über alle Kanäle für möglichst alle Endgeräte in Form spannender Stories aufbereitet, hat gute Chancen, zu seinen Zielgruppen durchzudringen, so der Tenor seiner Keynote.

Neue Methoden gefordert

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Im Workshop “Design Thinking” brachte die Unternehmensberaterin Inga Wiele den Teilnehmern die Kreativmethode anhand einer konkreten Aufgabenstellung näher.

Wer mit der Entwicklung Schritt halten möchte, muss auf neue Methoden setzen. Ob Trendforschung für die verbesserte Antizipation kommender Entwicklungen oder Design Thinking für noch erfolgreichere Kommunikationskonzepte – neue Ansätze sind gefragt. In ihrer Keynote skizzierte Inga Wiele, die Coach und Aufsichtsratsmitglied bei SAP war und heute als selbständige Innovationsberaterin tätig ist, entsprechende Konzepte.

Eine erfolgreiche Methode, mit der Unternehmen einen Draht zu ihren Zielgruppen finden und kreativen Innovationen Raum geben, ist Design Thinking. „Der Kerngedanke von Design Thinking ist es, innerhalb eines vielseitigen Teams gemeinsam Empathie mit der Zielgruppe und dadurch eine Lösung zu entwickeln, die ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht“, so Inga Wiele. Denken in Bildern, von der Zielgruppe aus, interdisziplinäre Teams und schnelles Prototyping waren nur einige Aspekte, die sie in ihrem anschließenden Workshop mit den Teilnehmern vertiefte.

Und wo geht die Reise hin?

„Wir leben in einer Zeit hochdynamischen Wandels, die massive Veränderungen in unserem beruflichen und privaten Leben verursachen. Mit großer Neugierde setzen wir uns mit den Möglichkeiten und Folgen auseinander, um für und mit unseren Kunden den Nutzen von Innovationen verständlicher und vor allem nutzbar zu machen.

Mit dem FF Inspiration Jam haben wir ein Format geschaffen, in dessen Rahmen unsere Kunden und Partner diese Veränderungen live erleben, sich von Vorträgen inspirieren lassen und in Workshops Lösungsansätze für die eigene Kommunikationsarbeit entwickeln können“, resümierte Fink & Fuchs Vorstand Michael Grupe. „Unser neues Konzept hat hervorragend funktioniert. Die Teilnehmer haben vielfältige Anregungen und neue Denkansätze für die Planung und Umsetzung in ihrem Alltag erhalten. Nicht nur wegen des sehr positiven Feedbacks werden wir weitere Inspiration Jams aufsetzen.“

Schauen Sie sich unsere Multimedia-Reportage mit Kurztexten, Bildern und Videos an und tauchen Sie ein in die Atmosphäre des FF Inspiration Jam 2014.


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4 thoughts on “Zukunftstechnologie trifft Kommunikation

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