re:publica 2017 – Projekt Newsroom: #LOVEoutLOUD Part 1

LOVEoutLOUD ist das Motto der diesjährigen re:publica.

#LOVEoutLOUD ist das Motto der diesjährigen re:publica. (Foto: re:publica/Gregor Fischer (CC BY-SA 2.0))

Es ist wieder soweit: Vom 08. bis zum 10. Mai findet die re:publica, die weltweit wichtigste Konferenz zu den Themen der digitalen Gesellschaft statt. Das Motto “Love out Loud” ist die Antwort auf das Thema des vergangenen Jahres “Hatespeech”. Zum zweiten Mal ist auch Fink & Fuchs dabei: Gemeinsam mit den VolontärInnen der Evangelischen Journalistenschule (EJS) fertigen die Trainees News- und Video-Beiträge für den Newsroom an. Geleitet und unterstützt werden die Nachwuchsjournalisten von Oscar Tiefenthal, Geschäftsführer der EJS, Christina Felschen, freie Redakteurin bei ZEIT Online und Foto-Journalistin, und Michael Grupe, Vorstand Fink & Fuchs.

Redaktionsmeeting für den #rp17-Newsroom

Redaktionssitzung im re:publica Newsroom. Eine Menge Sessions sind zu verteilen. (Foto: Fink & Fuchs)

Hier ist ein Rückblick auf die Highlights des ersten Tages:

Die Eröffnungssession richtete den Fokus auf all jene Menschen, Organisationen und Projekte, die sich gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit einsetzen und Licht in die dunklen Ecken der Gesellschaft tragen. Mit einem Appell ganz im Zeichen der Meinungsfreiheit und Demokratie eröffneten die GründerInnen die re:publica.

In der anschließenden Opening-Keynote “Wir wollen, dass Ihr mit uns kämpft!” diskutierten Can Dündar, ehemaliger Chefredakteur der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet, mit drei weiteren KollegInnen über das Recht zur freien Meinungsäußerung und Pressefreiheit – stellvertretend für all jene JournalistInnen, die nicht mehr sprechen können, weil sie im Gefängnis sitzen oder ihre Verlage geschlossen wurden.

Das Darknet stellte sich in der Diskussion von Ahmad Alrifaee, Daniel Moßbrucker und Andreas May sowohl als Lebensretter als auch Schmuddelkind des Internets heraus – hier werden Waffen, Drogen und Pornographie verhökert, gleichzeitig ist es in Ländern wie China, Iran oder Syrien der wichtigste Kanal für unabhängige JournalistInnen und AktivistInnen. Und auch der Facebook-Algorithmus wurde intensiv diskutiert: In ihm lauern neue Formen der Menschenrechtsverletzung und die TeilnehmerInnen der Diskussion forderten übereinstimmend, dass die Nutzer ihre Daten selbst kontrollieren können sollen.

Neben diesen ernsten Themen wurde es am ersten Tag der re:publica 2017 aber auch kreativ bis romantisch: Im Makerspace “Darling leave a light on for me: DIY interactive love letters” von Saad Chinoy konnten Do-it-yourself-Animateure und -Profis mit Kupferband, LEDs und Knopfzellen-Batterien Papier zum Leuchten bringen. Dazu passt auch unser Fink & Fuchs-Kreativbeitrag des Tages: ein selbst gemachtes Wearable, entstanden im Workshop “Your Heart on Your Sleeve! Make Your Message Wearable” mit Rebeca Duque Estrada; mit ganz viel “Love”.

re:publica Makerspace - hier entstehen neue Love-Wearables

DIY-Session im Makerspace der re:publica: “Darling leave a light on for me: DIY interactive love letters” (Foto: Fink & Fuchs)

Zum Auftakt der re:publica ist das Team des #rp17-Newsroom auf Stimmenfang gegangen: “Speak out loud”, was #LOVEoutLOUD für Euch bedeutet. Hier sind die ersten Antworten.

Wer nicht dabei sein kann, aber trotzdem etwas re:publica-Luft schnuppern möchte: auf der Website wird ein Livestream bereitgestellt.


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