Umweltforschung geht jeden etwas an!

„Anthropogene Stressoren“ – dieser Begriff wird uns in nächster Zeit häufiger unterkommen. Er bezeichnet vom Menschen verursachte oder beeinflusste Stressfaktoren. Die Auswirkung dieser Faktoren auf Ökosysteme beforschen die Wissenschaftler am Institut für Umweltwissenschaften Landau, für die wir ab  als PR-Agentur das Institut beim Ausbau der externen Kommunikation unterstützen.

Gerade ein Thema haben wir zusammen aufbereitet und kommuniziert – und schon konnten wir offene Türen einrennen: Die Wissenschaftlicher haben herausgefunden, dass die EU-Zulassung für Pflanzenschutzmittel, insbesondere solche gegen Insektenbefall, unsere Gewässer eben nicht schützt. Leitmedien wie Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung haben das Thema sofort aufgegriffen. Fragt sich natürlich: Warum hat man zuvor noch nie etwas von diesem Institut in Landau gehört?

Die Kommunikation an deutschen Hochschulen steckt vielerorts noch in den Kinderschuhen. Es mangelt vor allem an Committment und Ressourcen. Der Ruf innerhalb des wissenschaftlichen Kosmos und klassische Wissenschaftskommunikation stehen (verständlicherweise) an erster Stelle. Doch gerade das Beispiel des Instituts für Umweltwissenschaften Landau zeigt: Die erforschten Themen sind durchaus wissenswert und von gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Sie müssen nur eben so aufbereitet werden, dass Journalisten sich nicht erst durch wissenschaftliche Texte arbeiten müssen, um den Kern eines Themas zu erfassen. Dafür fehlt in den (allermeisten) Redaktionen definitiv die Zeit.

Ich persönlich sehe es als überaus spannende Aufgabe, wissenschaftliche Erkenntnisse auf die Bedeutungsebene zu heben, also die Anwendung auf den Alltag zu beleuchten, und dadurch die Frage zu beantworten, was neben der Umwelt auch dem Menschen und der Gesellschaft dient.

Daher freuen wir uns sehr, dass sich die Universität Koblenz-Landau dazu entschieden hat, die Themen des Instituts für Umweltwissenschaften stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. Das Ziel ist hoch gesteckt: Der Standort Landau soll das führende Institut für Umweltwissenschaften in Deutschland werden. Eine Herausforderung, die wir gerne annehmen und kommunikativ begleiten.

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Foto: istockphoto.com/Sebastian Duda


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