Totale Vernetzung auf dem Mobile World Congress 2014

 

Samsung-Galxy-S5-Mobile-World-Congress-2014-Messe-PR-Photo-GSMADie mobile Welt zum Leben erweckt: Vom 24. Bis 27. Februar informierten sich über 85.000 Fachbesucher aus mehr als 200 Ländern auf dem internationalen Mobile World Congress in Barcelona zu Trends und Neuheiten rund um das Thema Mobile. In der Presse wurde überwiegend über neu vorgestellte Smartphones und Betriebssysteme berichtet, beispielsweise auch über das neue Galaxy S5 unseres Kunden Samsung oder das Xperia Z2 von Sony. Unser Auftrag: Messe-PR für unsere Kunden vor Ort.

Darüber hinaus waren aus unserer Sicht aber vor allem die übergreifenden Themen interessant: Wie verändert die zunehmende Vernetzung unser Leben? Aus Sicht von John Chambers, CEO von Cisco, ist das „Internet of Everything“ die Zukunft. Es beschreibt die Vernetzung von immer mehr Menschen, Prozessen, Daten, Geräten und Dingen. Höchstpersönlich sprach Chambers in Interviews und Vorträgen auf dem Kongress darüber, wie diese Entwicklung Vorteile für Unternehmen und Verbraucher bietet, so berichtet das unabhängige IT-Portal Gulli:

„Eine totale Vernetzung aller Geräte biete unvorstellbare Vorteile für die Verbraucher und zudem einen nie dagewesenen Komfort. Entsprechend werthaltig sieht Chambers jedwede Investition in diesem Bereich. Auf dem Mobile World Congress schätzte der Vorstandschef von Cisco Systems, dass das Internet der Dinge innerhalb der kommenden zehn Jahre für 19 Billionen US-Dollar wirtschaftlichem Nutzen und Wert verantwortlich sein werde.“

Spannende Entwicklungen in diesem Bereich sind Modelle zu „mHealth“, „Vernetzten Städten“ und „Connected Cars“: So wurde gezeigt, wie der Fitnessgrad und die Leistungsfähigkeit einer Basketball-Mannschaft mittels „Smart sensing“ in Sportkleidung fortlaufend gemessen werden kann. Und sowohl in der „Connected City“, präsentiert von den GSMA-Partnern AT&T, Deutsche Telekom, KT und Vodafone, als auch an Messeständen demonstrierten die Fachaussteller, wie die fortlaufende Verschmelzung zwischen IT und Automobil aussehen kann. Beispielsweise können mithilfe der intelligenten Technologie Staus oder Unfälle vermieden werden.

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Welche Informationen können wir künftig im Auto digital abrufen? Lösungen dazu zeigte der Telekommunikationskonzern AT&T. (Foto: GSMA)

All die Vernetzung funktioniert natürlich nur, wenn auch die Infrastruktur entsprechend gut aufgestellt ist. Zu diesem Thema präsentierten Unternehmen wie die Deutsche Telekom neue Übertragungstechnologien wie 4G, 5G und LTE. Gleichzeitig wurden wichtige Fragen wie mobile Sicherheit oder mobile Bezahlsysteme vorgestellt und diskutiert. Eine gute Zusammenfassung zu diesen und weiteren Trends hat die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht.

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Die NFC-Technologie ermöglichte die einfache, digitale Authentifizierung und konnte als Ersatz für das Vorzeigen des Badges genutzt werden. (Foto: GSMA/Howard Sayer)

Auf den ersten Blick erschien die Messe also wie jede andere – Aussteller präsentierten ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen, das Kongress-Programm bot eine Vielfalt an Vorträgen, über Screens flackerte das Messe-TV mit Interviews und Hintergrundinformationen zu allen Neuheiten und Trends – und zur Orientierung dienen zahlreiche Informationsterminals.

Doch getreu dem Motto „Creating What´s Next“ war zudem in den Hallen des Fira Gran Via nahezu alles miteinander vernetzt, was sich vernetzten ließ. Das gesamte Informationssystem war mobil via App verfügbar. Entsprechend angenehm war es, sich zurechtzufinden. Der Pluspunkt: Via NFC – Near Field Technologie – Tap-n-Go Points konnte man sich zu vielen Dingen direkt weiterführende Informationen beschaffen bzw. austauschen wie Kontaktdaten, Event News sowie ergänzende Hinweise zum aktuellen Konferenzprogramm. Gleichzeitig ermöglichen NFC-fähige Smartphones via „Smart Check-In“ den einfachen Zugang zur Messe sowie zu Veranstaltungen, da das Messepersonal über WLAN direkt Informationen zur Person abrufen können.

Die NFC-Technologie ist auch aus Kommunikationssicht interessant, denn sie eröffnet den Ausstellern ganz neue Möglichkeiten der Informationsbereitstellung, sowohl für die Fachbesucher als auch für Journalisten: Datei-Downloads, Kontaktdaten, Kalendereinträge und vieles mehr kann direkt abgerufen werden, wenn man am Stand steht.

Messe-PR

Auf dem Tablet direkt die Informationen zum Ausstellungsobjekt sehen – die Technologie eröffnet neue Möglichkeiten der Informationsbereitstellung für Aussteller. (Foto: 2013 Sean Ebsworth Barnes)

Als Fachmesse war der Mobile World Congress stärker auf Informationsvermittlung denn auf Unterhaltung ausgerichtet. Drei Hallen fungierten alleine als „Networking Area“ – und diese waren auch nur mit einem Gold oder Platinum „Pass“ zugänglich. Speaker in Seminaren und bei Vorträgen waren nahezu durchgängig hochrangige Manager wie Facebook Gründer und CEO Mark Zuckerberg, Virginia M. Rometty, Chairman, President & CEO von IBM und Michael Corbat, CEO von Citigroup. Damit zeigt sich, dass bei aller Digitalisierung noch immer das persönliche Gespräch einen hohen Stellenwert hat.

Wer es nicht nach Barcelona geschafft hat, der findet weitere interessante Einblicke zu den Trends im Mobile Business auf den von unserem Kunden Messe Frankfurt veranstalteten M-Days am 13. und 14. Mai. Die Themenschwerpunkte dort sind Mobile Strategy, Mobile Commerce, Mobile Enterprise, Mobile Marketing und Mobile Media. Vielfältige Information dazu gibt es im Connected-Blog, der eine regelmäßig Fachbeiträge, Videos oder Slidedecks zur Digitalisierung des Geschäftslebens bietet.


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