Happy Birthday Internet
Am 29. Oktober 1969 vernetzten US-amerikanische Forscher erstmals zwei Computer per Fernverbindung über Modem und Telefonstandleitung. Das Arpanet, direkter Vorläufer des Internet und anfänglich nur für ein paar Wissenschaftler vorgesehen, war geboren. Heute nutzen weltweit 1,7 Milliarden Menschen das Internet. Rund 70 Prozent aller Deutschen haben Onlinezugang.
Oriella Umfrage 2009: Das Berufsbild Journalist verändert sich
Im Juni 2009 hat das global tätige PR-Netzwerk Oriella eine internationale Umfrage zum Thema "Journalismus im digitalen Zeitalter" durchgeführt. Dabei ging es um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und des sich verstärkenden Trends zu Online auf die Medienlandschaft und den journalistischen Arbeitsalltag. Insgesamt haben 354 Journalisten aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Schweden, Großbritannien und Deutschland an der Befragung teilgenommen. Hier gelangen Sie zu einer Zusammenfassung ausgesuchter Ergebnisse. Sie können dort auch den kompletten Ergebnisbericht herunterladen. Wir empfehlen die Lektüre, da einige der im Rahmen der Studie ermitteln Ergebnisse von zentraler Bedeutung für den PR-Alltag sind.
"Dein Spiegel"- Leser/-innen wissen mehr!

Nach der positiven Resonanz auf die erste Ausgabe von "Dein Spiegel" im September 2009, hat der Hamburger Spiegel-Verlag beschlossen, seine Kinderausgabe nun monatlich erscheinen zu lassen. 72.000 verkaufte Exemplare und ein positives Leserecho von mehr als 3.000 Kindern und deren Eltern führten zu dieser Entscheidung. Demnach empfinden die kleinen Leserinnen und Leser das Magazin als sympathisch, glaubwürdig und verständlich. Das Heft für Neun- bis Zwölfjährige enthält kindgerecht aufbereitet sämtliche klassischen Ressorts wie beispielsweise Politik, Wirtschaft, Technik oder Natur. Am 1. Dezember erscheint die zweite Ausgabe von "Dein Spiegel" zu einem Copypreis von 3,40 Euro im Handel. Ein Jahresabonnement für 12 Augaben beträgt 37,20 Euro.
nachrichten.de zieht erste positive Bilanz

Mitte September ging nachrichten.de online, ein Angebot der TOMORROW FOCUS Portal GmbH. nachrichten.de ist ein vollständig automatisiertes News-Portal, das dem Leser einen umfassenden und schnellen Überblick über die aktuelle Nachrichtenlage ermöglichen soll. Die Technik hinter dem Portal wurde von der TOMORROW FOCUS Technologies GmbH und der Neofonie GmbH entwickelt. Aus aktuell 482 Quellen (Stand 20. Oktober 2009) werden minütlich die neuesten Nachrichten gesucht, in einem aufwendigen Verfahren aufbereitet, in Rubriken eingeordnet und doppelte Ergebnisse geclustert. Vier Wochen nach Launch zieht TOMORROW FOCUS positive Bilanz. Die Reichweite liegt deutlich über den Erwartungen, weitere 200 Nachrichtenquellen haben sich um eine Aufnahme in den Quellenpool beworben und es sollen Meldungen und Bilder von weiteren Agenturen integriert werden. nachrichten.de ist die Antwort der Verleger auf ungeklärte Rechtsfragen bezüglich Leistungsschutz in der Auseinandersetzung mit Google News.
Journalismus im Internet bitte umsonst

Gemäß dem Webmonitor des Branchenverbandes BITKOM und Forsa zeigen nur 16 Prozent der deutschen Internetnutzer eine grundsätzliche Bereitschaft für Online-Nachrichten Geld auszugeben. Derzeit finanzieren sich die Internet-Nachrichtenportale fast ausschließlich über Werbung. Der BITKOM erwartet, dass in diesem Jahr erstmals mehr als 1,5 Milliarden für Onlinewerbung auf Nachrichtenportalen ausgegeben werden. Experten prophezeien, dass bis 2011 23 Prozent des Gesamtwerbeaufkommens in Onlinewerbung investiert werden. Neben den Werbeeinnahmen sollte es aber auch gelingen, mit kostenpflichtigen journalistischen Angeboten im Internet ein zweites finanzielles Standbein aufzubauen. Dies ist aus Verlegersicht zur Sicherung des Qualitätsjournalismus unabdingbar. Beispielsweise will das Medienhaus M. DuMont Schauberg ab 2010 ein Bezahlsystem für Inhalte im Internet einsetzen, um den Qualitätsjournalismus zu sichern. Lesen sie hier mehr.
Wie Journalismus heute funktioniert - Experten erklären

15 Online-Experten und prominente Journalisten, darunter Thomas Knüwer, Stefan Niggemeier und Sascha Lobo, haben 17 Thesen zum Journalismus im digitalen Zeitalter aufgestellt und im sogenannten "Internet Manifest" zusammengefasst. Beispielsweise wird dort von den Medien gefordert, ihre Arbeitsweise endlich an die technologische Realität anzupassen und sich nicht gegen die Möglichkeiten, die sich durch das Internet ergeben, zu wehren. Dem Manifest wurde in Medienkreisen mit harscher Kritik begegnet. Lesen Sie hier das ganze "Internet-Manifest".
"niiu" mischt Medienlandschaft auf

Ab Mitte November wird es die erste individualisierte Tageszeitung geben. Zwei Studenten, Hendrik Teidemann und Wanja Sören Oberhof, hatten die Idee eine Zeitung anzubieten, die sich der Leser ganz individuell zusammenbauen kann. "niiu", so ihr Titel, kann künftig über das Internet personalisiert erstellt und bestellt werden. Von Montag bis Samstag wird dann die 24-seitige, eigens erzeugte Zeitung zum Abonnenten geliefert. Kunden können dann aus 17 deutschen und internationalen Zeitungen sowie Hunderten von Online-Quellen ihre eigene Lektüre zusammenstellen und drucken lassen. Unter anderem sind Publikationen wie "Bild", "Frankfurter Rundschau", "The New York Times" und "The Washington Times" zum Start dabei. Primärzielgruppe von niiu sind Studenten. Schüler, Zivildienstleistende, Auszubildende und Studenten zahlen 1,20 Euro pro Ausgabe. Für alle anderen kostet die personalisierte Zeitung 1,80 Euro. Wer über den Start informiert werden möchte, kann dem Twitter-Kanal von niiu folgen: http://twitter.com/niiu_media
Internet als Informationsquelle Nummer eins weiter auf Vormarsch - ACTA 2009
Die Ergebnisse der diesjährigen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse 2009 (ACTA) dürften nur die wenigsten wirklich überraschen: Das Internet strebt Rang 1 der beliebtesten Informationsquellen an. Für 56 Prozent der 20- bis 40-Jährigen mit (Fach-)Hochschulreife ist das Internet die wichtigste Informationsquelle. Vor fünf Jahren waren es lediglich 17 Prozent. Zeitungen sind bereits 2008 bei dieser Zielgruppe hinter das Internet zurückgefallen. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete der Anteil derer, die zu ihrer Information überhaupt keine Zeitung mehr benötigen. Seit 2004 hat sich ihr Anteil von 17 auf 35 Prozent mehr als verdoppelt. Das bedeutet, dass mehr als jeder Dritte im deutschen Bildungsnachwuchses komplett auf die Zeitung verzichtet. Bezogen auf alle 14- bis 64-Jährigen besitzen TV und Zeitung noch eine größere Reichweite bei der Vermittlung aktueller Inhalte als das Internet. Bei iPhone-Besitzern sieht das bereits heute ganz anders aus: Mit 78 Prozent ist das Internet wichtigste Informationsquelle fürs aktuelle Geschehen, gefolgt von TV (68 Prozent) und Zeitung (50 Prozent). Die Analyse des Forscherkreises der ACTA-Herausgeber vom Institut für Demoskopie Allensbach können Sie hier herunterladen.
Lesen Sie zu diesem Thema auch in der Studie "Informationsverhalten 2.0" von TNS Emnid.
Webradio immer beliebter

Mittlerweile hören fast 16 Millionen Deutsche über das Internet Radioprogramme. Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Techconsult führte eine repräsentative Nutzerumfrage unter tausend Personen durch. Mehr als 10 Millionen Männer und rund 5,5 Millionen Frauen hören nicht zuletzt dank schneller Internetzugänge, kostengünstiger Flatrates und der steigenden Verbreitung internetfähiger Handys immer häufiger Onlineradio. Meist liefern Webradiostationen Infos zu Interpreten und Titeln und teilweise auch eine Verlinkung zu einem Onlineshop, um den Song oder die ganze CD zu kaufen oder herunterzuladen. Radiohörer können außerdem von überall auf der Welt auf ihre favorisierten Sender zugreifen.
Im Internet existieren mittlerweile mehrere tausend Radiokanäle, eine Übersicht gibt es beispielsweise unter www.surfmusik.de oder www.medien-index.de. Anwendern wird dazu geraten, Angebote per Internet-Flatrate zu nutzen, um hohe Gebühren zu vermeiden, die bei Zeit- oder Volumentarifen schnell anfallen können. Weitere Informationen finden Sie hier.






