Social Media wie Social Networks, Foren oder Blogs haben sich mittlerweile zu einem festen Kommunikationskanal in unserer Gesellschaft entwickelt. Diese dynamische Entwicklung stellt Marketer und Medienschaffende vor neue Herausforderungen wie zum Beispiel passende Vermarktungsmodelle zu finden. Anfang Dezember wurde der Arbeitskreis (AK) Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V gegründet, mit dem Ziel Markttransparenz zu schaffen und sich der Problematik aus Vermarktungssicht anzunehmen. In Zusammenarbeit mit dem Online-Vermarkterkreis (OVK) sollen Standards für Social Media Plattformen geschaffen werden, die den veränderten Bedingungen für Werbung im Bereich Social Media entsprechen. Als erster Schritt werden nun erst mal Definitionen und Kennziffern zu dem Thema zusammengetragen.
Momentan zwar noch in der Beta-Version, aber vielleicht wird bleeper.de bald eine deutsche Alternative zum Microblogging-Dienst Twitter. Alexa Wagner hat bleeper.de im August 2008 gestartet, um Freunde und Bekannte kurz und knapp zu informieren, was gerade so los ist. Eine aktuelle Pressemeldung zu neuen Features gibt es hier. Die Besonderheit der Plattform ist, dass sie auf OpenSource-Technologie basiert. Dadurch sollen User sich, anders als bei Twitter.com, plattformübergreifend vernetzen können.

In der aktuellen Studie "Brands in Social Media" des Trend- und Meinungsforschungsinstituts Ethority, des Bundesverbands Digitaler Wirtschaft (BVDW) und des HighText Verlags, wurde die Bedeutung des Web 2.0 als Kanal für die Kommunikations- und Vermarktungsstrategien von Unternehmen untersucht. Zum Phänomen "Brands in Social Media" wurden ca. 1,1 Million Meinungsäußerungen in Blogs, Social Networks, Videoplattformen, Microblogging Diensten und Foren analysiert. Die Umfrage ergab, dass Social Media zentrale und beliebte Empfehlungsplattformen sind. Für Marken- und Produktempfehlungen spielen insbesondere Online-Foren eine große Rolle. Hier sind es insbesondere markenaffine junge User, die sich über verschiedene Marken aus unterschiedlichen Branchen austauschen. Auch eine Nielsen-Studie bestätigt, dass das Internet aus dem Kaufentscheidungsprozess nicht mehr wegzudenken ist. Weitere Informationen liefert auch der Artikel "Marketing 2.0" in der Rubrik "Netzökonom" der FAZ.net.

In Deutschland nimmt die Diskussion über die Sinnhalftigkeit von Blogs zu. Ihren Ursprung fanden die sogenannten Weblogs, im Internet veröffentlichte Beiträge ohne redaktionellen Filter, in den USA. Doch warum liegt Bloggen eigentlich im Trend? Und welchen Mehrwert bringt es? Erfahren Sie hierzu mehr in folgendem Podcast: Blogs und Wikis: Themen bestimmen und sammeln" von hr-online.

Laut einer Untersuchung von comScore M:Metrics nimmt die Nutzung mobiler Medien bei einem breiten Publikum weiter zu. Handy-E-Mails bearbeiten, surfen und Musik hören über das mobile Internet sind zur täglichen Gewohnheit geworden. Im September 2008 waren es immerhin mehr als 10 Millionen Deutsche, die via Handy Inhalte abriefen. Besonders junge Männer und einkommensstarke User sind doppelt so aktiv wie der Durchschnitts-Handy-Nutzer.

Podcasting nimmt in seiner Bedeutung weiter zu. Doch was genau ist das eigentlich und woher kommt der Name? Wenn Sie wissen möchten, wie Podcasting funktioniert, hören Sie am besten in den Podcast "Podcasting und die Zukunft des Radios" von hr-online rein.
Das Business-Netzwerk Xing kauft das amerikanische Unternehmen Socialmedian. Mit dem Entwickler für Online-News-Netzwerke will Xing nun auch ins Nachrichtengeschäft einsteigen. Socialmedian verwaltet circa 19.000 Nachrichtenquellen, deren News zukünftig in Xing integriert werden und von den Mitgliedern bewertet werden können. Jason Goldberg, Gründer und CEO von Socialmedian, wird diesen neuen Bereich bei Xing ab sofort übernehmen. Mehr dazu hier.
Mittlerweile gehört bei vielen Verbrauchern die Nutzung von Web 2.0 Angeboten zum Beispiel zu Recherchezwecken zum Standard. Bei kleineren Einzelhändlern ist dies jedoch bisher eher die Ausnahme. Dies belegt die Studie „Internet im Handel 2008" des "E-Commerce-Center Handel", zur Frage "Wie und warum nutzen kleine und mittlere Händler das Internet und insbesondere Web 2.0 Plattformen?" Internetnutzung wie E-Mail oder Surfen hat gegenüber der letzten Jahre zugenommen und ist fast als selbstverständlich zu bezeichnen. Die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 wie Bewertungssysteme (9,4 Prozent), Tag-Wolken (8,9 Prozent) oder News-Feeds (7,7 Prozent) scheint für viele der 1.700 befragten Händler jedoch keine Option zu sein. Dabei gaben lediglich 20,3 Prozent von ihnen an, nichts mit dem Begriff Web 2.0 anfangen zu können.
Seit Dezember existiert die Gruppe "Digital Natives" im Business-Netzwerk XING. Sie beschäftigt sich in erster Linie mit Themen rund um jene Generation, die bereits mit dem Internet als Medium groß geworden ist. Die Gruppe bietet eine Plattform, auf der sich sowohl Digital Natives (Millennials) als auch "digitale Einwanderer" (Digital Immigrants; ohne Internet aufgewachsen) über Themen wie veränderte Arbeitswelt oder neue Kommunikationswege austauschen können. Darüber hinaus werden Projekte und Portale rund um das Thema vorgestellt sowie Artikel und Studien gesammelt.





