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Informationen zu Medien, PR und Technologiethemen von Fink & Fuchs Public Relations AG
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Jugendliche immer öfter vor dem Computer

Mittlerweile sind fast alle Jugendlichen (12-19 Jahre) vernetzt (97 Prozent) und zum ersten Mal seit Bestehen des Internets besitzt diese Altersgruppe eher einen PC (71 Prozent) als einen Fernseher (61 Prozent). Weiterhin zum Standard gehören ein Handy und ein MP3-Player. Dies ergaben die Ergebnisse der JIM-Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MPFS). Jugendliche sind hauptsächlich (50 %) online um zu kommunizieren, beispielsweise via Chat. Die restliche Zeit verbringen sie mit Spielen, Informationssuche und Unterhaltung. Besonders beliebt sind Online-Communities. Über 41 Prozent sind täglich auf einer der zahlreichen Plattformen unterwegs. Die Medienkompetenz der jungen Surfer ist allerdings nur gering ausgeprägt. Sie geben, besonders innerhalb von Communities, viele persönliche Informationen wie Fotos, E-Mail Adressen, Vorlieben oder Instant Messenger Verbindungen preis. 

 
 

Medienbranche 2009

Die Zeitung Horizont hat mehrere Trends identifiziert, welche im Marketing, bei Agenturen und Medien 2009 besonders relevant sein werden. Im Marketing wird der Kostendruck weiter zunehmen, was die Herausforderungen bei der Optimierung des Mitteleinsatzes und der gesamten Organisation noch verstärken wird. Thema Nummer zwei: Social Networks sind weiter auf dem Vormarsch, aber das Marketing hat noch immer keine ideale Lösung wie sich diese Netzwerke sinnvoll für das Marketing nutzen lassen. Als drittes Thema werden politische Einflüsse wie Werbeverbote und Regularien wichtiger werden. Diese betreffen vor allem den Bereich der Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Innerhalb der Agenturlandschaft ist zu erwarten, dass es zu einer Marktbereinigung kommen wird, die die kleineren härter treffen wird als die großen Agenturen. Medien müssen 2009 weiterhin mit sinkenden Anzeigenerlösen und Käuferzahlen rechnen. Es wird eine strukturelle Verschiebung Richtung online geben, was weitere Einbußen in den übrigen Bereichen bedeutet. Bei den ohnehin sinkenden Abonnentenzahlen könnte eine zusätzliche staatliche Regulierung der Abonnentenwerbung zur Verschärfung beitragen.

 
 

Lesenswert: Geist oder Geld

Das aktuelle Debattenbuch "Geist oder Geld" des angesehenen SZ-Journalisten Hans-Jürgen Jakobs geht kritisch den Veränderungen in der Medienlandschaft nach. Bei Sat 1 sind die Nachrichten so gut wie abgeschafft, bei der Berliner Zeitung hielt eine Heuschrecke Einzug, im TV regiert allein die Quote. Anderswo nur der Skandal. Das fatale Ergebnis: Die redaktionelle Freiheit nimmt angesichts ökonomischer Interessen Schaden. Das große Geld bedroht den Geist. Das Video der Aspekte-Sendung zur Buchvorstellung finden Sie hier – Reinschauen lohnt sich!

 
 

Online Marketing boomt auch 2009

Laut der Prognose von Forrester Research wird Online-Marketing der Krise im nächsten Jahr trotzen. Die Ausgaben werden sich, so die Schätzung, in Europa bis zum Jahr 2012 sogar verdoppeln. Weiterhin befragte der Anbieter für Search Engine Marketing (SEM) "Efficient Frontier" 300 Marketer in Deutschland, Frankreich und Großbritannien was die Erfolgsfaktoren für Marketing im kommenden Jahr sein werden. In Deutschland sagen 93 Prozent, dass Online-Marketing dazu gehört. Auch glaubt die Mehrheit (73 Prozent der deutschen und der britischen Teilnehmer), dass es hier Personal-Erweiterungen geben wird. 78 Prozent der Briten denken, dass Online-Marketing zu den drei wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Kampagne gehört. Die Franzosen sind besonders optimistisch eingestellt was Budgets betrifft. 80 Prozent gehen hier von einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

 
 

Besucherrekorde unter den TOP 20 Online-Nachrichtenportalen 2008

Die beliebtesten Internet-Nachrichtenportale sollen im vergangenen Jahr laut BITKOM einen Rekord bei den Zugriffszahlen verzeichnet haben. Fast fünf Milliarden Besuche seien registriert worden, das wäre ein Plus von 30,5 Prozent im Vergleich zu 2007. Am erfolgreichsten sei erneut das Portal "Spiegel Online" mit 1,09 Milliarden Besuchen gewesen; bei einem Marktanteil von 22,2 Prozent. Dem BITKOM zufolge haben vor allem Online-Ableger etablierter Medienmarken von dem Interesse profitiert. "Viele Verlage haben stark in ihre Internet-Töchter investiert. Das zahlt sich jetzt in steigenden Besucherzahlen aus", erklärte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Dieser Trend werde auch im laufenden Jahr nicht abreißen. Auf Platz zwei hinter "Spiegel Online" liegt "Bild.de". 2008 verzeichnete das Portal dem Verband zufolge 755 Millionen Besuche. Unter den "Top 20" entspricht das einem Marktanteil von 15,4 Prozent. Auf den dritten Platz schafft es die Online-Tochter des Computermagazins Chip. Die Seite "Chip Online" wurde den Angaben zufolge 383 Millionen Mal aufgerufen (7,8 Prozent Marktanteil). Laut BITKOM wurden als Nachrichtenportale Angebote definiert, "die ausschließlich und tagesaktuell über Politik-, Wirtschafts-, Sport- oder Fachthemen berichten."

 

Mediensterben

Führende Medien haben eine zentrale und bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft, die sie jedoch nur wahrnehmen können, wenn sie auch wirtschaftlich stabil sind. Zudem wird es für PR-Leute nicht leichter, wenn die Zahl der Medien und auch die Fläche in den Medien kleiner wird. Aktuell ist allerdings ein regelrechtes Mediensterben im Gange. Hier einige Beispiele:

 

  • Gruner + Jahr entlässt 121 Beschäftigte der Wirtschaftsmagazine "Capital", "Impulse", "Börse Online" und "FTD" und kündigte außerdem an, die Standorte Köln und München aufzulösen. Dafür soll in Hamburg eine neue Zentralredaktion gegründet werden. Den gekündigten Mitarbeitern wurde angeboten sich dort neu zu bewerben. Allerdings sind nur 60 Stellen zu vergeben und diese zu schlechteren Konditionen als vorher. 
  • Auch das Lifestyle-Magazin "Park Avenue" von Gruner + Jahr ist vom Mediensterben betroffen. Doch das Magazin, das eine verkaufte Auflage von 102.534 Exemplaren hat, wird nicht mit nach Hamburg verlegt, sondern gänzlich eingestellt
  • Auch die WAZ-Mediengruppe hat Anfang Dezember 2008 angekündigt, rund 260 Stellen zu streichen. 
  • Bei der "Süddeutschen Zeitung" wird ebenfalls über Stellenabbau diskutiert. 
  • Auch die Online-Medien sind teilweise betroffen, so wird beispielsweise zoomer.de Ende Februar offline gehen.

 

Die komplette Liste der im letzten Jahr eingestellten Medien hat der Weblog retromedia.de aufgelistet. Weitere Informationen zum Mediensterben liefern auch der Weblog Telemedicus und ein Artikel auf NDR.de.

 
 

Radio der Zukunft

Das Rheingold Institut hat sich in der Studie "Future Media Trend" mit der Zukunft des Radios befasst. Die Fragestellung an die Teilnehmer beschäftigte sich mit dem Nutzungsverhalten und unter anderem mit Livestreams und Podcasts. Demnach wird das Radio seine Rolle als Nebenbei- und Begleitmedium behalten. Zentrale Anforderungen werden unter anderem sein: Strukturiertes und berechenbares Live-Programm, Wunschsendungen und Live-Konzerte zu bieten. Mehr dazu finden Sie hier.

 
 

Internet als Nachrichtenquelle

Die Studie des Instituts Pew Research Center for the People & the Press aus den USA ging der Frage nach, welches Medium die Amerikaner als Quelle für Nachrichten bevorzugen. Dabei gaben zwei Fünftel (40 Prozent) der Befragten das Internet an. Damit rückt das Web erstmals, nach dem Fernsehen, auf Platz zwei als Quelle für nationale und internationale Nachrichten. Im Vorjahr nannten hier lediglich 24 Prozent der US-Bürger das Internet. In Deutschland sieht es ähnlich aus, wie die Allensbach-Studie zu diesem Thema belegt. Es wurden knapp 1.500 volljährige Personen befragt. Bei den Deutschen liegen das Fernsehen und das Internet gleichauf vor den Tageszeitungen. Mehr dazu finden Sie hier.

 
 

Journalisten des Jahres

Klaus Kleber, Quelle: © ZDF/Carmen Sauerbrei/ Tele5

Auch dieses Jahr verlieh das "medium Magazin für Journalisten" in mehreren Kategorien Preise für den "Journalisten des Jahres 2008". Die Preisverleihung war am 16. Januar 2009 in Berlin, doch die Gewinner standen bereits vorher fest. Die Hauptgewinner sind Malte Arnsperger und Markus Grill vom "Stern" für ihre Rechercheleistung im Lidl Datenschutzskandal. Zur "Redaktion des Jahres 2008" kürte die 50-köpfige Jury die "Berliner Zeitung". Ausschlaggebend hierfür waren der vorbildliche Umgang mit den schwierigen Umständen im eigenen Haus, der harte Wettbewerb in der Hauptstadt und die trotzdem gute Qualität des Blattes. Ebenfalls aus dem Hause Gruner + Jahr wurden folgende Journalisten gekürt: Steffen Klusmann – Chef der "Financial Times Deutschland" und "Capital" ("Chefredakteur des Jahres 2008"), Arno Luik – "Stern"-Autor ("Kulturjournalist 2008") und Hans-Hermann Sprado – Herausgeber der "PM"-Familie (Wissenschaftsjournalist 2008). Der Nachrichtensprecher Klaus Kleber vom ZDF wurde "Politikjournalist 2008" und Roland Tichy, Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" bekam den Preis für den "Wirtschaftsjournalist 2008". Welche weiteren Journalisten ausgezeichnet wurden, erfahren Sie hier

 
 

BCP Award

Der Award für Best of Corporate Publishing (BCP) ist der größte dieser Art in Europa. Seit 2003 werden die besten Publikationen aus der DACH-Region prämiert. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb mit seinen über 600 Einreichungen vom Forum Corporate Publishing (FCP) und den Magazinen acquisa, Horizont, w&v und der Schweizer Werbewoche. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 22. Februar 2009. Die Preisverleihung findet dann am 24. Juni 2009 in Berlin statt und wird anlässlich des 10-jährigen Bestehens des FCPs auch einige Überraschungen bereit halten.