PRoFILE
Informationen zu Medien, PR und Technologiethemen von Fink & Fuchs Public Relations AG
FFPR folgen

Mobile World Congress in Barcelona

Vom 16. bis 19. Februar stellen zahlreiche Branchengrößen auf dem Mobile World Congress in Barcelona die diesjährigen Handy-Neuheiten vor. Im Mittelpunkt steht der rasante Wandel der Industrie. Ein zentraler Schwerpunkt ist die mobile Internet-Nutzung mit neuen Diensten, Anbietern und Geschäftsmodellen. Außerdem geht es um die Herausforderungen für die Branche durch das explosive Wachstum des Mobilfunks in den Schwellenländern. 

 
 

CeBIT 2009

Die weltgrößte IT-Messe CeBIT findet in diesem Jahr vom 3. bis 8. März 2009 wie gewohnt in Hannover statt. Neben dem Partnerland Kalifornien werden die Themen Webciety und Green IT in den Mittelpunkt der Veranstaltung gestellt. Parallel finden vom 3. bis 6. März 2009 zum zweiten Mal die CeBIT Global Conferences statt. Herausragende Persönlichkeiten der internationalen ITK-Szene erläutern ihre Prognosen und Visionen zur weiteren Entwicklung der Informationswirtschaft, der Telekommunikation und der neuen Medien. Sie geben auch einen Ausblick wie wir in den nächsten Jahren arbeiten, leben und kommunizieren werden. Fink & Fuchs PR ist auch dieses Jahr vor Ort über sein Messebüro erreichbar. 

 
 

Podiumsdiskussion: IT-Strategien in der Wirtschaftskrise

Die Analysten von Gartner, Forrester und EITO sind sich einig: 2009 wird ein Jahr großer wirtschaftlicher Herausforderungen, auch für die IT-Branche. Stornierungen und Investitionsstopps seitens der Kunden lassen den Herstellerunternehmen immer weniger Spielraum für organisches Wachstum. Zwar werden von der Bundesregierung Impulse in Form von Konjunkturpaketen gesetzt, ob dies allerdings ausreicht, ist offen. Christoph Witte, Herausgeber der Computerwoche, und Fink & Fuchs PR haben deshalb die Branchengrößen Cisco, Computacenter, EMC, HP und Microsoft am 4. Februar 2009 im Münchener Hotel Sofitel Munich Bayerpost auf einem Podium vereint und aufgefordert, ihre Perspektiven für die IT 2009 darzulegen. Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier und zum Webcast gelangen Sie hier.

 
 

IT-Trends für 2009

Wie die bislang stetig wachsende IT-Branche künftig mit der globalen Rezession zurechtkommen wird, zeigt sich wohl erst im Laufe des Jahres 2009. Einige Trends zeichnen sich bereits ab. Beispielsweise werden Netbooks (Mini-Notebooks), Kosten zwischen 200 und 400 Euro, nach dem Boomjahr 2008 auch hohe Absatzzahlen für die kommenden Monate voraus gesagt. Ob die kleinen Laptops wirklich gut für die Branche sind, ist allerdings umstritten. Dass sich der Markt für mobiles Internet nicht so positiv entwickeln wird, zeichnete sich bereits im dritten Quartal 2008 ab. Das Absatzwachstum fiel mit nur elf Prozent deutlich geringer aus als zuvor. Anders scheint sich der Markt für Software aus dem Internet zu entwickeln. Der IDC zufolge werden sich diese ASP-Anwendungen weiter ausbreiten. Software und Speicherkapazitäten aus dem Internet sind günstiger und kommen der neuen Sparsamkeit bei IT-Ausgaben wahrscheinlich entgegen. Die Absatzzahlen für E-Book-Reader, Publikumsmagnet auf der Frankfurter Buchmesse 2008, werden sich aufgrund der Rezession wohl nicht so positiv entwickeln. Auch bei den Nachfolgeformaten der DVD, die Blue-ray Disc und die HD-DVD bleibt der erhoffte Durchbruch wohl erst mal aus.

 
 

Wachstum im internationalen IT-Markt trotz Wirtschaftsflaute

Trotz Abschwächung der Weltwirtschaft prognostiziert die internationale Organisation EITO (European Information Technology Observatory) ein Umsatzwachstum in der IT-Branche. Der Umsatz mit Computern, Software und IT-Dienstleistungen soll in Westeuropa im Jahr 2009 um zwei Prozent auf rund 315 Milliarden Euro steigen. Gerade die IT-Ausgaben der Wirtschaft werden trotz Rezession weiter ausgedehnt. Informationstechnik sei für Unternehmen in einer Krisensituation von strategischer Bedeutung, weil sie Betriebe effizienter und wirtschaftlicher mache, so BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer.  Insgesamt wird sich der IT-Markt in Westeuropa 2009 stabiler entwickeln als in den USA. Nach Verschärfung der globalen Finanzkrise wird dem US IT-Markt nur noch ein Wachstum um 0,8 Prozent, statt ursprünglich um 4,4 Prozent, auf 347 Milliarden Euro vorausgesagt. Weltweit wird der Markt auf 983 Milliarden Euro anwachsen. Das ist ein Plus von rund 2,7 Prozent. Globale Wachstumstreiber sind, wie auch in Europa, vor allem die Nachfrage nach Software und IT-Services. Weltweiter Wachstumsmotor sind Schwellenländer wie China, Indien und Russland mit ihrem Nachholbedarf beim Ausbau der IT-Infrastruktur.

 
 

Umsatzzuwachs bei der Unterhaltungselektronik

Quelle: mediadeal24.de

Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise hat der deutsche Markt für digitale Consumer Electronics in 2008 zugelegt. Demnach wurden knapp 12,3 Milliarden Euro umgesetzt (ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber 2007). Das gab der Branchenverband BITKOM anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas bekannt. Wachstumstreiber seien die Fußball-EM sowie die Olympischen Spiele gewesen, so BITKOM-Vize Achim Berg. Der Teilmarkt analoge Unterhaltungselektronik, mit beispielweise Videorekordern und Röhrenfernsehern, schrumpfte hingegen um 20 Prozent auf 0,8 Milliarden. Insgesamt sei der Gesamtmarkt für Consumer Electronics allerdings um 2,3 Prozent auf 13 Milliarden Euro gewachsen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Zukunft & Zukunftsfähigkeit der deutschen ITK

Quelle: BMWi

Im Rahmen des Nationalen IT-Gipfels wurde eine Standortbestimmung der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) vorgenommen. Im Abschlussbericht der ersten Projektphase "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie” wurden acht Botschaften für ein zukunftsfähiges Deutschland und konkrete Handlungsempfehlungen an Politik und Wirtschaft formuliert. Im Rahmen des Projektes wurde eine Studie durchgeführt, die vom Münchner Kreis, TNS Infratest, EICT und der Deutschen Telekom durchgeführt und von Siemens, VDE, SAP, der BITKOM und dem BMWi unterstützt wurde. Außerdem dient sie gleichzeitig als Neuauflage einer Untersuchung, die vor knapp zehn Jahren schon einmal von TNS Infratest durchgeführt wurde und mit ihren Thesen und Szenarien damals einen Zeithorizont bis zum Jahr 2014 umfasste. Die aktuelle Dokumentation zeigt auf, was Deutschland als ITK-Standort ausmacht, stellt die wichtigsten Trends für die deutsche ITK vor und schätzt mittelfristige Entwicklungen ein. Im Jahr 2009 wird es eine zweite Phase geben, in der dann die langfristigen Entwicklungen und Trends sowie deren Implikationen bis 2020 beleuchtet werden.

 
 

Änderungen in der IT- und TK-Branche

Quelle: BITKOM

In den Bereichen IT- und Telekommunikation sind seit dem 1. Januar 2009 einige rechtliche Änderungen in Kraft getreten:

 

  • Unter anderem sind die Pflichten zur Datenspeicherung erweitert worden. Zusätzliche Kommunikationsdaten, wie E-Mail-Adressen von Absender und Empfänger und die Protokollierung von IP-Adressen, müssen nun zu Sicherheitszwecken für sechs Monate von allen Telefongesellschaften und Internetprovidern sowie Anbietern von E-Mail-Diensten gespeichert werden. Das Bundesverfassungsgericht wird im Laufe des Jahres eine Grundsatzentscheidung zu dieser umstrittenen "Vorratsdatenspeicherung" treffen.
  • Seit Januar gelten auch die neuen Rundfunkgebühren für die Nutzung von Fernsehern, Radios sowie internetfähigen Computern und Handys. Die Fernsehgebühr wurde um rund sechs Prozent auf 17,98 Euro und die Gebühr für Radios, internetfähige PCs und Handys um vier Prozent auf 5,76 Euro angehoben. Der BITKOM fordert einen grundlegenden Systemwechsel, der die geräteabhängige Rundfunkgebühr durch eine niedrigere Pauschalabgabe für alle Haushalte und Firmen ersetzt.
  • Weiterhin dürfen Funktelefone der alten Standards CT1+ und CT2 seit Anfang 2009 nicht mehr genutzt werden, weil deren Frequenzbereiche anderweitig genutzt werden.
 
 

Nutzungsgewohnheiten beim mobilen Internet

Quelle: mobile2day

Auch bei der Nutzung von Informations- und Download-Diensten im mobilen Internet sind Männer und Frauen sehr unterschiedlich. Dies fand TNS Infratest im Rahmen der "Mobile Internet Benchmarking Studie 2008" heraus. Lediglich klassische Internetdienste wie Suchmaschinen, E-Mail-Portale oder beispielsweise der Wetterbericht werden von beiden Geschlechtern gleichermaßen genutzt. Bei der Beschaffung aktueller Nachrichten fällt das Ergebnis schon anders aus: Beim Abrufen tagesaktueller Nachrichten liegen die Männer mit 59 Prozent vorne (Frauen 39 Prozent). Aber auch bei Sportnachrichten (Männer: 37 Prozent, Frauen: elf Prozent) sowie Aktienkurse / Finanznachrichten (Männer: zwölf Prozent, Frauen: zwei Prozent) ergibt sich ein ähnliches Bild. Frauen haben hingegen bei der Nutzung von Download-Diensten die Nase vorn. 70 Prozent gaben an, bereits mindestens einmal ein Spiel auf ihr Handy geladen zu haben (Männer 59 Prozent). Befragt wurden 642 Nutzer verschiedener Internetportale zwischen Juli und September 2008 mit dem Ziel, Nutzer im mobilen Internet zu beschreiben.

 
 

Internetnutzung wird von Mittelständlern intensiviert

Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) werden neben der Funktion als Informations- und Kommunikationsmedium auch zunehmend komplexere Anwendungen wie internetbasierte Beschaffung und Mobile Services über das Internet verlangt. Zu diesem Ergebnis kam die Umfrage "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk" des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG). Im Moment besteht aber noch hoher Informationsbedarf zu E-Business-Themen. Außerdem besteht eine hohe Skepsis gegenüber Web 2.0-Anwendungen. An der Umfrage haben sich bundesweit 2.660 kleine und mittlere Unternehmen beteiligt. Unterstützt wird sie, bereits zum dritten Mal, vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag, vom Zentralverband des Deutschen Handwerks und vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.. Das Management Summary können Sie kostenlos auf www.ec-net.de abrufen.