Deutschlands Unternehmen fehlen schon heute zehntausende Ingenieure und IT-Spezialisten. Eine Besserung ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Der Kampf um die besten Köpfe wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Unternehmen müssen gute Argumente und ein überzeugendes Markenversprechen leisten, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Die klassische Website und der Ausstellerstand auf Jobmessen reichen nicht mehr aus, um bei den Fachkräften von Morgen präsent zu sein. Kommunikationsszenarien verändern sich. Klassische Medien verlieren ihre Deutungshoheit, soziale Medien wie Twitter und Facebook tragen entscheidend zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung bei. Unternehmen sind gefordert, ihre Kommunikationsstrategie auf diese neuen Anforderungen auszurichten.
Über Social Media haben Unternehmen die Möglichkeit, direkt mit der Zielgruppe zu kommunizieren, ihre HR-Experten zu positionieren und Kompetenz zu dokumentieren. So machen sie sich als Arbeitgeber erlebbar, verleihen dem Unternehmen eine persönliche und individuelle Note und nutzen die Chance, sich von Wettbewerbern zu differenzieren. Mitarbeiter werden zu Markenbotschaftern des Unternehmens.
›› Beispiel: SCHOTT AG
Auf Basis eines strategischen Konzeptes und einer strukturierten Vorbereitung hat die SCHOTT AG im Oktober 2010 ihre Karriereseiten auf Facebook und YouTube erfolgreich gelauncht:

"Nach sechs Monaten Social Recruiting, in denen der Auftritt kontinuierlich weiterentwickelt wurde, haben wir sehr positives Feedback und auch die ersten Bewerbungen erhalten. Wir sind sehr zufrieden mit der Einführung und werden den Dialog mit Bewerbern und Interessenten durch die gezielte Kommunikation von Events und Veranstaltungen weiter intensivieren."




