Unternehmen sind gut beraten, die Medienkompetenz ihrer Angestellten zu fördern und tragfähige Rahmenbedingungen für die Online-Kommunikation unter Einbeziehung von Social Media zu schaffen. So genannte Social Media Guidelines helfen Mitarbeitern, das eigene Verhalten und den Umgang mit Unternehmensthemen im Social Web zu optimieren. Gleiches gilt auch für die private Nutzung von Twitter, YouTube & Co. während der Arbeitszeit. Alle Zugänge zu sperren kann sicher nicht die Lösung sein, zumal mancher Mitarbeiter damit erst recht ermutigt wird, mit eigenem Notebook oder iPhone seine „Schatten-IT“ aufzubauen, in der er aktiv ist. Eher sollten Unternehmen an die Eigenverantwortung ihrer Mitarbeiter appellieren, vor allem in Bezug auf den Umgang mit sensiblen Informationen oder dem geistigen Eigentum Dritter.
Erfolgversprechend sind Richtlinien, die einfach, kurz und prägnant definiert sind. Gut aufbereitet, bieten sie zudem die Möglichkeit, wertvolles Wissen zu vermitteln. Einige Unternehmen binden die Mitarbeiter in die Entwicklung der Richtlinien ein, beispielsweise im Rahmen einer Taskforce oder über ein Wiki. Diesem Vorgehen liegt auch die Überlegung zugrunde, bei der Einführung von Richtlinien nicht „Top-Down“, sondern „Bottom-Up“ vorzugehen, um die Akzeptanz schon im Vorfeld zu erhöhen.
